Berlin entdecken I Teil 7

Alt-Treptow

Früher befand sich Alt-Treptow vergessen im Ostteil der Stadt, an der Grenze zu Neukölln, direkt im Schatten der Mauer. Nachdem die Grenze gefallen war, lag der Stadtteil plötzlich wieder mitten in Berlin. Heute ist der Kiez vor allem bei Familien beliebt. Viel Grün, viel Wasser und die drei Trendbezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln sind nur wenige Minuten entfernt.

 

Alt-Treptow ist eine eher ruhige Wohngegend, vorrangig Familien mit Kindern finden hier viele Angebote. Der Lohmühlen-Spielplatz liegt schön schattig direkt am Landwehrkanal, gut besucht ist auch der Kinderbauernhof im benachbarten Görlitzer Park. Zum Austoben lädt der Treptower Park am Spreeufer mit seinen weiten Liegewiesen und geschwungenen Wegen ein. Hier liegt auch der Treptower Hafen, ein Heimathafen für Ausflugsschiffe der Stern- und Kreisschiffahrt. Weiter südöstlich im Park liegt die Archenhold-Sternwarte. Außerdem bietet der Kiez neben Kitas und Schulen auch den Mitmach-Zirkus Cabuwazi.

 

Im Café Provinz gibt es neben frischen Backwaren immer die aktuellsten Mickey-Maus-Hefte. Das Il Sogno, ein kleines italienisches Café, hat neben Frühstück auch günstige und leckere Mittagsgerichte im Angebot. Noch ist die Entwicklung des Stadtteils längst nicht abgeschlossen. Immer wieder eröffnen neue, kleine Geschäfte, darunter eine Fleischerei, ein Fotoatelier und ein Buchladen.

 

Auch große Arbeitgeber haben sich in der Nachbarschaft angesiedelt: Vattenfall, Allianz, Universal, Zalando - um nur einige zu nennen. Groß ist auch das Freizeitangebot. Ob das bunte Leben rund um Arena und Landwehrkanal, die Kreuzberger und Friedrichshainer Straßencafés und Clubs oder das Badeschiff – alles lässt sich bequem mit dem Fahrrad erreichen. Wer weiter weg will, steigt am nahen Bahnhof Treptower Park in die S-Bahn oder nutzt das gut ausgebaute Straßennetz.

 

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