Fortbildungspflicht für Makler

Ein neues Gesetz regelt die Weiterbildung

Ab dem 1. August 2018 müssen sich Immobilienmakler und -verwalter regelmäßig fortbilden. So sieht es das Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter vor. Das schreibt die Immobilien-Zeitung. Dem Gesetz zufolge müssen sich Makler und gewerbliche Miet- und Wohneigentumsverwalter alle drei Jahre 20 Stunden lang fortbilden. Das gilt für alle Gewerbetreibende der Branche und ihre an der erlaubnispflichtigen Tätigkeit beteiligten Mitarbeiter.

Die geforderte Weiterbildung kann im Selbststudium, durch betriebsinterne Maßnahmen des Gewerbetreibenden oder in einer anderen geeigneten Form erfolgen. Was die Inhalte angeht, listet der Referentenentwurf einen ganzen Katalog auf. Makler sollen sich etwa in Sachen Kundenberatung, Verbraucherschutz oder Finanzierung und Steuern schulen, Verwalter ihr Wissen zu altersgerechten und barrierefreien Umbauten, zu energetischen Gebäudesanierungen und Modernisierungen sowie zur Beantragung von Fördermitteln und deren Einsatz erweitern.

Makler und Verwalter müssen die zuständige Behörde zu Beginn eines jeden Kalenderjahres "unaufgefordert und in Textform" darüber informieren, ob und wie sie sich weitergebildet haben. Auch ihre Kunden müssen Verwalter und Makler über ihre Bildungsaktivitäten auf dem Laufenden halten. Dies kann zum Beispiel in Form eines Informationsblattes, einer E-Mail oder einer Angabe auf der Visitenkarte geschehen.

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