Wie lebt es sich im Plattenbau?

Fünf Fragen an unsere Kundenbetreuerin Hien Do

Seit wann wohnst Du im Plattenbau?

Ich bin in einem Plattenbau in Berlin-Lichtenberg aufgewachsen. Vor vier Jahren bin ich bei meinen Eltern ausgezogen – und wieder in eine Platte gezogen.

 

Wolltest Du gern wieder in einer Plattenbauwohnung wohnen?

Nein. Ich wollte vor allem gern in der Nähe meiner Eltern wohnen. Ich lebe jetzt in einem Studentenwohnheim. Das ist sehr günstig. Ich zahle neun Euro pro Quadratmeter Bruttomiete, für eine komplett möblierte Wohnung.

 

Wie war es, in der Platte aufzuwachsen?

In meiner Kindheit hat mir das gut gefallen. Unser Haus hatte 13 Etagen mit jeweils acht Wohnungen. Viele meiner Freunde wohnten im Haus, zum Teil sogar auf derselben Etage. Da fand sich immer jemand zum Spielen. Genau wie auf dem Spielplatz direkt vor der Tür. Außerdem gab es einen Park mit Brunnen und Grillplatz.

 

Gab es auch etwas, dass Dich gestört hat?

Vermutlich hat es mich gestört, dass alles recht grau und eintönig war. Und dass wir nur ein sehr kleines Kinderzimmer hatten. Wir waren drei Kinder und teilten uns ein Zimmer, das zehn Quadratmeter groß war.

 

Und die Vorteile?

Das sind natürlich der praktische Schnitt. Meistens haben die Wohnungen Badewanne und einen Balkon. Heute sind die Häuser auch saniert und viel bunter.

 

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